This post has been edited 2 times, last edit by "Ajaciede" (Apr 7th 2013, 3:05pm)
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Der 1905 in Krefeld gegründete Fußball-Club war lange Zeit unter dem Namen Bayer 05 Uerdingen bekannt. Nach dem Rückzug der Bayer AG stieg der in KFC Uerdingen 05 umbenannte Traditionsverein 1996 aus der Bundesliga ab und fand sich durch jahrelange Misswirtschaft in den Niederungen des deutschen Fußballs wieder. Größter Erfolg war der Pokalsieg 1985 gegen Bayern München sowie die generell erfolgreiche Zeit in den 80er Jahren mit dem Jahrhundertspiel gegen Dynamo Dresden im Europapokal der Pokalsieger. Quelle: transfermarkt.de
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Name
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Alter
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Position
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Empfehlung
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derz. Stärke
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Vertragende
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Gehalt
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Kommentar
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
| David Klaudrat | 17 | TW | 1,5 | 1 | 30.6.2011 | 450 p.M. | Mangels Konkurrenz meine Nummer 1. |
| Stefan Leicht | 15 | TW | 0,5 | 0,5 | 30.6.2012 | 210 p.M. | Traurigerweise bester Ersatzgoalie |
| Peter Hock | 20 | LI, V Z | 0,5 | 0,5 | 30.6.2012 | 20 p.M. | Vertrag wird nicht verlängert |
| Uwe Peschel | 15 | V RL | 1 | 0,5 | 30.6.2012 | 210 p.M. | Absolute Notalternative |
| Simon Talarek | 24 | V LZ | 1,5 | 1,5 | 30.6.2011 | 475 p.M. | Robust & kopfballstark. Als Innenverteidiger gesetzt. |
| Christoph Unger | 15 | V Z | 1,5 | 0,5 | 30.6.2012 | 210 p.M. | Körperlich stark, Ersatz-Innenverteidiger |
| Stephan Heller | 30 | V Z, DF R, DM, M Z | 1,5 | 1,5 | 30.6.2011 | 450 p.M. | Sehr vielseitig, derzeit gesetzter Innenverteidiger |
| Olivier de Cock | 33 | V/DF R | 4,5 | 4,5 | 30.6.2010 | 15.250 p.M. | Als V R gesetzt, nach günstigen Alternativen wird gesucht |
| Erhan Albayrak | 32 | V/DF/M L | 2,5 | 2,5 | 30.6.2010 | 450 p.M. | Macht V L. Ganz passabel. |
| Sven Kegel | 28 | DF/M R | 2 | 2 | 11.6.2010 | - | Drückt für die rechte Seite die Bank |
| Christian Schragner | 25 | DM, M LZ | 3,5 | 3,5 | 30.6.2011 | 450 p.M. | Spielt derzeit links, wird nach den Abgängen Wedaus und Maas endgültig ins DM wechseln |
| Alen Rekic | 19 | M RLZ | 1,5 | 1,5 | 30.6.2012 | 120 p.M. | Spielte ne gute Vorsaison. Wg. Tennagels Verletzung gesetzt. |
| Sven Konrad | 15 | M R | 0,5 | 0,5 | 30.6.2012 | 210 p.M. | Füllstoff für die Bank |
| Kamil Yilmaz | 15 | M R | 0,5 | 1 | 30.6.2012 | 210 p.M. | Nochmal Füllstoff für die Bank |
| Marcus Wedau | 33 | M Z | 2,5 | 2,5 | 30.6.2010 | 4.100 p.M. | Rotiert mit Maas. Zu teuer, wird nicht verlängert |
| Stephan Maas | 27 | M Z | 3,5 | 3,5 | 30.6.2010 | 3.200 p.M. | Wird nicht verlängert, Position gibt es im neuen System nicht mehr. |
| Thomas Tennagels | 24 | OM RL | 3 | 3 | 30.6.2010 | 475 p.M. | Normalerweise gesetzt - derzeit verletzt. |
| Fabio Orsi | 15 | OM RLZ | 0,5 | 0,5 | 30.6.2012 | 210 p.M. | Vielseitiger Füllstoff |
| Otto Vincze | 35 | OM Z | 2,5 | 2,5 | 30.6.2011 | 450 p.M. | Übergangsmittelfeldregisseur |
| Kamil Mazurek | 15 | OM/S Z | 1 | 0,5 | 30.6.2010 | 210 p.M. | Füllstoff |
| Tuuka Salonen | 32 | TJ | 1 | 1 | 11.6.2010 | - | Ersatzbank |
| Ailton | 36 | TJ | 5 | 5 | 30.6.2010 | 23.000 p.M. | Das Um und Auf in der Mannschaft. Ob er wohl ein Jahr zu billigeren Konditionen anhängt? |
| Sascha Pichler | 23 | TJ | 4 | 4 | 30.6.2012 | 2.000 p.M. | Gut und günstig |
| Joseph Bell | 15 | TJ | 1,5 | 0,5 | 30.6.2012 | 210 p.M. | Derzeit Füllstoff |
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This post has been edited 1 times, last edit by "schwarzgrün1913" (Feb 16th 2013, 6:07pm)
4.9.2009Grossreisetag in Krefeld – ich komme ausm Händeschütteln nicht mehr raus. Mit Volker Ippig hab ich nun endlich einen sehr kompetenten Torwarttrainer an meiner Seite – David Klaudrat hat sicherlich Potential zu einem passablen Einser, aber daür braucht er die nötige Unterweisung. 1.500 Euro sind uns seine Dienste wert.Wolfgang Bertram ist mein neuer Co-Trainer, und übernimmt die Aufgaben von Gröne und Franke, die beide gehen mussten. Sobald er die Spieler kennt habe ich keine Zweifel dass er das vorzüglich erledigen wird.Last but not least: Andreas Schragner – der Free Agent sollte die Schwachstelle im linken Mittelfeld abdecken, und kann späterhin auch als Alternative für das Defensive Mittelfeld fungieren. Für die gebotene Leistung ist der Anteil von Wedau und Maas an meinem Gehaltsbudget einfach nicht gerechtfertigt: 7.400 Euro verschlingen sie zusammen – nicht tragbar bei einem monatlichen Gehaltsbudget von unter 55.000 Euro.9.8.2009
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Niederrheinliga, 1. SpieltagGegner: Ratinger SVBilanz: -- S | -- U | -- NStadion Ratingen, 419 ZuschauerHeute gehts erstmals um Punkte - ich bin da beinahe nervöser als die Jungs (alle zusammengenommen) und halte einen elendslange Ansprache mit dem alleinigen Thema, das wir aufsteigen sollen/dürfen/wollen/müssen/werden. Hätte ich mir auf Video aufzeichnen sollen, falls wir es im Verlauf der Saison irgendwann mal vergessen.Aufstellungsmässig sorge ich nicht für Überraschungen - die stärkste aufbietbare Mannschaft steht am Feld.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, De Cock – Rekic (68. Orsi), Wedau (68. Maas), Kegel, Vincze – Ailton (c), Pichler Das SpielEin mühsamer Start in die Saison – wir spielten Ratingen ohne scheinbare Mühe an die Wand. Wir kombinierten nach Belieben, und wenn Ratingen mal durch Zufall den Ball bekam, waren wir es die den Zweikampf suchten und gewannen. Wir waren drückend überlegen. Allein, es fielen keine Tore.Vincze, auch wegen seiner Tor-Gefährlichkeit aus der zweiten Reihe einer der Zugänge dieser Saison, schoss mit einer wirklich aufreizenden Häufigkeit am Tor vorbei. Ailton konnte sich zwar vorallem in Zusammenarbeit mit Pichler sehr schön in Szene setzen, aber der Knipser der Werder zum Double schoss ist er wahrlich nicht. Ob "nicht mehr" oder "noch nicht wieder" wird sich noch weissen müssen.Ich nahm ihn in der Pause ins Gebet und machte ihm klar das mein taktisches System darauf aufbaut dass er die Murmel in den Kasten bringt, und dass doch zumindest auf Landesliganiveau doch auch irgendwie machbar sein sollte. 25 Minuten brauchte es dann noch bis er nach sehr schönem Zuspiel von Sven Kegel zuschlagen konnte. Helge Gerber im Ratinger Tor war machtlos.7 Minuten später legte Ailton für den besser positionierten Pichler und sorgte für die Entscheidung.Grundsätzlich kann ich mit dem Spiel zufrieden sein, aber Ratingen ist in dieser Liga nicht der Massstab den wir anlegen möchten.Tore:70': 0:1 Ailton77': 0:2 PichlerRatinger SV - KFC Uerdingen 0:2 (0:0)
16.8.2009
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Niederrheinliga, 2. SpieltagGegner: Remscheider SCBilanz: -- S | -- U | -- NRöntgenstadion, 366 ZuschauerRemscheid sollte ebensowenig ein Stolperstein sein wie Ratingen, und ich lasse anklingen dass wir auch gerne schon in der ersten halbzeit ein üaar Tore schiessen dürfen.Ailton fühlt sich angesprochen und meint "OK, Chef!"Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, De Cock – Rekic (45. Schragner), Maas, Kegel (87. Orsi), Vincze – Ailton (c), PichlerDas Spiel:Eine Gala. 11 Minuten nach Ailtons schön heraussgespielter Führung konnte der Remscheider Torwart Neumann eine Vincze-Bombe nicht festhalten – Pichler bedankte sich. Damit war Remscheids Wiederstand nach gerade mal 17 Minuten gebrochen – für Ailton das Zeichen in den Kugelblitzmodus zu schalten und die Halbzeit mit einem Hattrick zu beenden. Wenn er immer so spielt darf er gerne weiter seine 23.000 Euro im Monat kassieren. Wir schalteten in Hälfte 2 mehr als einen Gang runter, machten aber mit Remscheid immer noch was wir wollten.Ärgerlich nur Kegels Rippenprellung – wir werden wohl mindestens 10 Tage auf ihn verzichten müssen – Rekic wechselt dafür die Seite.Kuriosum am Rande: Neuzugang Schragner konnte erst in der Pause eingewechselt werden, da vorher sein Trikot noch nicht bereitlag und er laut Statuten nicht in einem Trikot mit anderer Rückennummer auflaufen durfte.Tore:6': 0:1 Ailton17': 0:2 Pichler33': 0:3 Ailton40': 0:4 Ailton52': 0:5 Topcu (ET)70': 1:5 DittrichRemscheider SC - KFC Uerdingen 1:5 (0:4)
21.8.2009Aufgrund von de Cocks angeschlagenem Knie und dem letztwöchigen Gegner hat es sich verzögert, aber heute ist es für Markus Ehrhard so weit - er wechselt ablösefrei zu TuRu 1880 Düsseldorf.23.8.2009
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Niederrheinliga, 3. SpieltagGegner: TuRu 1880 DüsseldorfBilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburgstadion, 1160 ZuschauerDas erste Heimspiel ist immer ein Prüfung für einen Trainer, vorallem wenn es in so einem potentiellen Hexenkessel wie dem Grotenburg-Stadion stattfindet - über 34.000 Plätze, davon knapp 10.000 Sitzer! Ich war mehr als gespannt welche Athomsphäre uns empfangen würde.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, Ehrhard (60. de Cock) – Schragner, Maas (60. Wedau), Rekic, Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielEhrlich gesagt hätte ich mir nach den zwei überzeugenden Auswärtserfolgen etwas mehr Zuschauer auf den Rängen gewünscht – aber Landesliga ist nun mal Landesliga, und Uerdingen gegen Düsseldorf ist nicht Bayern gegen Dortmund.Allerdings ist jeder der daheimgeblieben selbst Schuld, den hier gab es spannenden Tempofussball von beiden Teams.Wir legten einen denkbar schlechten Start hin – als wir mit den Köpfen noch in der Kabine waren lagen wir schon zurück: Pauls knallte uns einen Freistoss aus gut 25 Metern Entfernung in die untere linke Ecke. Da haben sich weder die Mauer noch Klaudrath im Tor mit Ruhm bekleckert.Da wir ungern in Rückstand liegen, hielten wir sofort dagegen – es dauerte nur 4. Minuten bis wir durch Vincze zum Ausgleich kamen. Anscheinend kann der Ungar nicht nur dirigieren, sondern auch selbst geigen. Das Spiel wogte hin und her, mit guten Chancen durch unseren Jahrhundertsturm (O-Ton Krefelder Anzeiger) und der Düsseldorfer Flügelzange Podlas – Kiszislan. In der 39. Minute nahm sich Rekic, der auf rechts ein grossartiges Spiel zeigte, ein Herz und hielt drauf: Es schepperte – 2:1!Auch in der zweiten Hälfte lies das Tempo nicht nach – eine Viertelstunde hielt Düsseldort das Spiel offen, dann wars auch schon passiert. Vincze markiert das 3:1. Ich will das Spiel etwas beruhigen und tausche Maas und Eberhard gegen den wieder halbwegs fitten Wedau und den fitgespritzten de Cock.Es kam anders. Vincze war mal wieder nicht zu halten (ausser durch, naja, halten) – da es im Strafraum geschah hiess es Elfmeter. 4:1!Duran wollte noch für Spannungs sorgen und liess Talarak und Haller sehr schlecht aussehen und verkürzte – dennoch lassen wir uns einen Zwei-Tore-Vorsprung eher selten nehmen. In Reaktion auf Düsseldorfs Schlussoffensive sorgte mein Linker Aussenverteidiger Albayrak für das Endresultat.Tore:2': 0:1 Pauls6': 1:1 Vincze39': 2:1 Rekic57': 3:1 Vincze64': 4:1 Vincze (P)67': 4:2 Duran90'+1': 5:2 AlbayrakKFC Uerdingen - TuRu 1880 Düsseldorf 5:2 (2:1)
30.8.2009
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Niederrheinliga, 4. SpieltagGegner: SV Viktoria GochBilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburgstadion, 1158 ZuschauerErgebnis des Vorgesprächs - niemand, aber wirklich keiner im Team weiss genau wo Goch liegt. Haller murmelte irgendwas von wegen Holland, aber vielleicht war er gedanklich nur bei seiner Urlaubsplanung. Wir müssen wirklich aus dieser Liga raus.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, Peschel – Schragner (83. Orsi), Maas, Rekic, Vincze (63. Mazurek) – Ailton (c), PichlerDas SpielDer 15jährige Peschel gab bei uns heute sein Debüt - de Cock ist noch angeschlagen, während Ehrhard. Er war sicher, im Gegensatz zur Abwehr der Gäste: Pichler und Ailton räumen in der ersten Hälfte Goch alleine ab. 6 Scorerpunkte gibt es beim Pausenstand zu verteilen, wovon 5 auf den Jahrhundertsturm (langsam gefällt mir der Begriff) entfallen. Besonders sehenswert das 2:0: Ailton ist auf der linken Seite auf und davon, und flankt mit viel Schnitt zur Mitte. Der Ball lockt den Torhüter raus, und passt dann ganz ideal auf den Kopf des heranstürmenden Sascha Pichler – Tor des Jahres-Material.In der zweiten Hälfte liessen wir merklich nach – ich hatte den Jungs eingebleut etwas Kraft zu sparen. Vincze, der konditionell noch etwas Rückstand hat, durfte schon nach 63. Minuten unter die Dusche – es bringt nichts, ihn jetzt zu verheizen.Tore:4': 1:0 Ailton16': 2:0 Pichler23': 3:0 PichlerKFC Uerdingen - SV Viktoria Goch 3:0 (3:0)
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Niederrheinliga, 5. SpieltagGegner: 1. FC WülfrathBilanz: -- S | -- U | -- NSportanlage Erbacher Berg, 168 ZuschauerUnser Busfahrer Georg ist ein Geografiegenie - zumindest schafft er es, nach Wülfrath zu finden, ein Dorf dass irgendwo zwischen Wuppertal und Düsseldorf klemmt. Die Vorgabe ist klar. 3 Punkte abholen, heimfahrenAufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, de Cock – Schragner, Wedau (67. Maas), Rekic (54. Orsi), Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielDie erste Hälfte sah mir nach einem üblen Omen aus - was wir da an Chancen vernebelten war mir schon nicht mehr geheuer. Das von den 13 Torschüssen zumindest einer von Sascha Pichler traf war sehr wichtig. Keine 5 Minuten später schmiss der Wülfrather Mittelfeldstaubsauger Uli Kraus die Nerven weg: Unmotiviert holzt er Otto Vincze an der Mittellinie um, so nah am Schiri, dass der sich mit einem hastigen Sprung in Sicherheit bringen muss, um nicht mit dem fallenden Ungarn zu kollidieren - wir wissen, bei Sebastian Braun muss man nicht lange um Rot betteln.Nach der Halbzeit verletzte sich Alen Rekic - ab da war, trotz einiger Chancen durch Ailton, die Luft draussen, und wir waren froh dass sich keine 200 Leute auf den Sportplatz verirrt hatten. Gegen einen höherklassigen Gegner kann sich sowas sehr schnell rächen.Tore:32': 0:1 Pichler1. FC Wülfrath - KFC Uerdingen 0:1 (0:1)

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Lance, kann es sein, dass es Dir auch deshalb so gut gefällt, weil der Stil (dieses lockere Plaudern) Deinem Schreibstil sehr nahe kommt?
Ich kann ja gar nichts mehr vor die geheim halten.

Das die Geschichte gefällt, freut mich; ich wollte einfach etwas anders machen als bei der Offenbach-Geschichte, und da sich der FootMan 10 sehr anders als Anstoss 3 spielt, bot es sich an. Macht auch richtig Spass den Spielstand zu zocken, deswegen gibts gleich jetzt fünf weitere Spieltage.___________________________________________________________________________________________________________________________________________________13.9.200920.9.2009
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Niederrheinliga, 6. SpieltagGegner: Wuppertaler SV IIBilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburg-Stadion, 1144 ZuschauerIhr kennt den Wuppertaler SV nicht? Macht nichts, ich bis heute auch nicht - da spielen wir nämlich gegen ihre Reserve, und es ist das Gipfeltreffen der Niederrheinliga. Nur 2 Punkte trennen uns von ihnen. Dennoch bin ich sowohl mit den Fans als auch den Buchmachern einer Meinung - Pause hin oder her, alles andere als ein klarer Sieg wäre eine Enttäuschung.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak (70. Unger), Haller, de Cock – Schragner, Maas (46. Wedau), Rekic, Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielEs dauert, bis wir im Spiel ankommen - grade die ersten 15 Minuten gehören einzig und allein den Gästen, die über Tavarez und Dressler immer wieder gefährlich werden. Hier ist Klaudrat zu danken, der immer wieder richtig steht.Im Gegenzug vergibt Pichler alleine vor dem Wuppertaler Goalie Samulewicz, bevor es nach einer Ecke Heller ist der höher als 3 Wuppertaler Verteidiger steigt und eine nicht unglückliche Pausenführung besorgt.Ich liess recht deutlich durchklingen dass ich mir in Hälfte 2 etwas mehr erwarten würde, und ich bekam es auch, in Form einer unnötigen gelben Karte Schragners - auf der Haben-Seite war wiederum Ailton, der auf seiner Seite sich immer öfter befreien konnte und gefährliche Flanken zur Mitte brachte. Aufgrund dessen wurde es schlussendlich ein knapper, aber durchaus nicht unverdienter Sieg.Tore:24': 1:0 HellerKFC Uerdingen - Wuppertaler SV II 1:0 (1:0)
27.9.2009
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Niederrheinliga, 7. SpieltagGegner: Jahn HiesfeldBilanz: -- S | -- U | -- NStadion am Freibad, 158 ZuschauerAuch gegen Hiesfeld, denen es noch nicht gelang, ein einzige Spiel zu gewinnen, sind wir Favorit. Ich setze auf die siegreiche Mannschaft im Spiel gegen Wuppertal.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, de Cock – Schragner, Maas (63. Wedau), Rekic, Vincze – Ailton (c), Pichler (46. Salonen)Das SpielKlare Sache - Ailton ist es, der den klaren Klassenunterschied zwischen uns und Hiesfeld in zählbares umwandelt. Vor der Pause setzt er auch noch den angeschlagenen Pichler ideal ein.Er darf sich die zweiten 45 Minuten ausruhen, ich will keine ernsthafte Verletzung riskieren. Für ihn läuft Salonen erstmals in nem Ligaspiel auf - dass er sich für einen Stammplatz aufdrängte wäre übertrieben. Er spielte eine bemühte Partie, aber im fehlt die Schnelligkeit und die Klasse die meine Stammstürmer auszeichnet.Hiesfeld zeichnet sich lediglich durch eine herausragende Effizienz aus: Eine gute Offensivaktion von ihnen führt zu einem Eckball, wo es Woberschal dann meiner Abwehr gleichtat: Er nickte ein.Ich rief den Verwaltungsmodus aus, und wir verwalteten - die Handvoll Leute die es zum Freibad verschlagen hatte, mögen uns verzeihen.Tore:12': 0:1 Ailton24': 0:2 Ailton34': 0:3 Pichler52'': 1:3 WoberschalJahn Hiesfeld - KFC Uerdingen 1:3 (0:3)
29.9.2009Die Woche beginnt mit einer positiven Nachricht: Am 1. Januar 2010 stösst Robert Prevec zu uns - der 25-Jährige Slowake vom SG Bleiburg (3. Österreichische Spielklasse) soll eine Alternative im offensiven Mittelfeld sein und Vincze entlasten, später vielleicht sogar ersetzen.Da es bei einer guten Nachricht auch eine schlechte geben muss: Peschel haut im Training de Cock um - wäre ich böse würde ich behaupten den Jungen geht es um Einsatzzeiten.3.10.2009Thomas Tennagels steigt wieder ins Training ein - als Alternative auf links und rechts wird er dringend gebraucht.4.10.2009
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Niederrheinliga, 8. SpieltagGegner: SV StraelenBilanz: -- S | -- U | -- NStadion Römerstrasse, 300 ZuschauerDen SV Straelen hatte vor der Saison kein Experte auf der Rechnung - dennoch sind sie nach 7 Spieltagen mit nur 2 Punkten Rückstand unser hartnäckigster Verfolger. 6 Siege stehen einem Unentschieden und keiner Niederlage gegenüber - neben uns und dem VfL Homberg sind sie als einziges Team noch unbesiegt.Otto Vincze nimmt heute nur auf der Ersatzbank Platz - er laboriert an einer Grippe. Ich hoffe, Mazurek ist mit seiner Position nicht überfordert, da Fabio Orsi hier keine wirkliche Alternative darstellt.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, de Cock – Schragner, Maas (46. Wedau), Rekic, Mazurek (46. Vincze) – Ailton (c), PichlerDas SpielStraelen legt hier gleich los wie die Feuerwehr und setzt uns ordentlich unter Druck. Über Litimba und Schlereth ziehen sie Offensivspiel auf, aus dem wir uns nur schwerlich befreien können.Entgegen dem Spielverlauf gegen wir allerdings in der 8. Minute in Führung. Über Rekic findet der Ball seinen Weg zu Pichler, der Richtung Straelener Tor marschiert. Der Winkel wird sehr spitz, aber Pichler hat Ailton schon gesehen. Elegant legt er zurück und unser Knipser drückt ab. Straelen lässt sich nicht beirren und setzt weiter auf Offensive. Es zahlt sich aus: Litimba wird nach einer Flanke von Talarek ganz allein gelassen und bleibt cool. 1:1 Stehts zur Pause. Mein Zwischenfazit zeigt das Mazurek seiner zugedachten Rolle ganz und gar nicht gewachsen ist. Vincze muss trotz Rekonvaleszenz aufs Feld. Maas darf auch in der Kabine bleiben, vielleicht machts Wedau besser. Hier muss sich was ändern, wenn wir nicht mit einem oder gar ohne Punkte heimfahren wollen.Wir können die zweite Hälfte offener gestalten und ziehen auch ein Offensivspiel auf, aber Ailton trifft nur das Aussennetz. Straelen hingegen legt sein Spiel nun auf Härte aus - scheinbar nicht das schlechteste Rezept gegen meine Jungs. Als Wedau schliesslich Schlereth im Strafraum von den Beinen holt und der den Elfer verwandelt, bin ich gezwungen die Offensive weiter zu forcieren, mit dem Ergebnis, dass wir in einen Konter laufen den Litimba eiskalt verwertet. Mit hängenden Köpfen und verlorener Tabellenführung geht es heim nach Krefeld.Tore:8': 0:1 Ailton45'+1': 1:1 Litimba71': 2:1 Schlereth (P)74': 3:1 LitimbaSV Straelen KFC Uerdingen 3:1 (1:1)
8.10.2009Ailton mal wieder - unser Enfant terrible schwänzte heute das Training. Auch am Handy war er nicht zu erreichen.Während ich mir am Abend ausrechne, wieviele Runden der Kerl morgen drehen wird, klingelt es an meiner Tür. Mit unangemessen fröhlichem Grinsen steht unser Goalgetter vom Dienst vor meiner Wohnung. Während ich mir noch überlege was ich ihm an den Kopf werfe, fällt er mir schon um den Hals und hält mir eine sehr offiziell aussehende Urkunde unter die Nase. Bevor ich es lesen kann, nimmt Ailton Haltung an und liest feierlich vor: "Aílton Gonçalves da Silva, geboren am 19. Juli 1973 in Mogeiro, Paraíba, Brasilien, Wohnort Krefeld, ist deutscher Staatsbürger."Ich klopfe ihm verblüfft auf die Schulter - dabei bleibt es natürlich nicht, und als ich am nächsten Tag um halb 12 mit einem solchen Schädel am Trainingsplatz auftauche, lasse ich den Jungen gleich 5 Runden um den Platz drehen. Schliesslich war der verfluchte Cachaca seine glorreiche Idee.11.10.2009
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Niederrheinliga, 9. SpieltagGegner: 1. FC ViersenBilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburg-Stadion, 965 ZuschauerGegen Viersen muss wieder ein Sieg her, die Vorstellung gegten Straelen darf sich nicht wiederholen. Kegel darf heute mal für Rekic an, und da de Cock 2 Wochen ausfällt, wird Peschel seinen zweiten Einsatz absolvieren.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, Peschel – Schragner (60. Rekic), Maas, Kegel (60. Tennagels), Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielEine Revanche scheint definitiv drin zu sein - die Jungs spielen druckvoll nach vorne und lassen sich auch hinten nicht aus der Ruhe bringen. Es dauert nicht lang, da packt Vincze den Dampfhammer aus - aus 25 Metern nagelt er den Ball ins Kreuzeck. Ailton lieferte die Vorlage. Das Tor hat Albayrak scheinbar inspiriert. Nach einem Einwurf nimmt er sich ein Herz und hält drauf. 2:0. Auch unser dritter Treffer ist das Ergebnis roher Gewalt - Viersen-Goalie Böhme hat wohl einen schwarzen Tag erwischt: Nach Vincze-Hammer kann er den Ball nicht festhalten. Ailton lässt sich da nicht lange bitten.Als nach der Pause Vincze mal im Straraum abdrücken darf ist es endgültig vorbei. Wir spielen unser 4:0 ohne grosses Aufheben heim.Die Revanche ist geglückt, und da Straelen gegen Fischeln schwächelt (1:2) haben wir auch die Tabellenführung wieder.Tore:10': 1:0 Vincze29': 2:0 Albayrak44': 3:0 Ailton47': 4:0 VinczeKFC Uerdingen - 1. FC Viersen 4:0 (3:0)
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Niederrheinliga, 10. SpieltagGegner: VfB HombergBilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburg-Stadion, 963 ZuschauerDer VfB Homberg (nicht zu Verwechseln mit Homburg!) liegt auf Platz Vier und trägt als einziger Club in der Niederrheinliga noch eine weisse Weste.Es sollte durchaus im Bereich des Möglichen sein, daran was zu ändern. Tennagels sollte wieder ans Team herangeführt werden und zumindest eine Halbzeit spielen.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, Peschel – Schragner (64. Wedau), Maas (46. Rekic), Tennagels (46. Kegel), Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielEs dauerte etwas bis wir ins Spiel fanden - drei Mal bissen wir auf Aluminium bis Ailton an der Strafraumgrenze mal richtig Mass nahm - er bedankte sich bei Schragner, von dem das ideale Zuspiel kam. Nochmal liessen wir es krachen - Pichler und das Aluminium!Ailton ist plötzlich links auf und davon, während Vincze einen auf Mittelstürmer macht - die Homberger Abwehr ist ähnlich verwirrt wie ich, aber mit dem 2:0 kann ich wohl besser leben.Nach der Pause experimentiere ich - Schragner rückt auf seine Stammposition im defensiven Mittelfeld, während Rekic die linke Aussenbahn übernimmt. Kegel kommt rechts, da Tennagels noch etwas schnell die Luft ausgeht. Letzteres war ein Glücksgriff - Kegel macht den Kopfball den der Homberg-Torhüter nur abklatschen kann, und Pichler kann den Ball ins Tor stolpern. Damit ist alles entschieden und wir schalten einen Gang runter. Das Experiment scheitert dennoch, da sich Schragner nach einer überharten Attacke den Oberschenkel prellt - Wedau kommt für ihn. Ailton verwandelt noch einen Elfer, während Edu für Homberg ein wunderschönes Flugkopfball-Tor macht. Klaudrat war da schuldlos.Tore:21': 1:0 Ailton37': 2:0 Vincze50': 3:0 Pichler64': 4:0 Ailton (P)82': 4:1 EduKFC Uerdingen - VfB Homberg 4:1 (2:0)

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Ihr kennt den Wuppertaler SV nicht? Macht nichts, ich bis heute auch nicht
Eine gute Offensivaktion von ihnen führt zu einem Eckball, wo es Woberschal dann meiner Abwehr gleichtat: Er nickte ein.
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__________________________________________________________________________________________________________________________________________________23.10.2009Sven Kegel schwänzt heute das Training - werd wohl ein Wörtchen mit ihm reden müssen, so wirklich wohl scheint er sich nicht zu fühlen. Ich kanns nachvollziehen - grade mit dem starken Alen Rekic und Tennagels Comeback ist im sein Stammleibchen, dass er seit 2006 hat, nicht mehr zu garantieren.25.10.20091.11.2009
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Niederrheinliga, 11. SpieltagGegner: SC Kapellen-ErftBilanz: -- S | -- U | -- NErftstadion, 172 ZuschauerAilton witzelte, dass die grössten Herausforderung wohl sein dürfte, nach Grevenbroich zu finden - ich bin geneigt ihm zuzustimmen. Der 15. steht nach 10 Spieltagen mit 7 Punkten da und schoss ganze 3 Tore - grade der VfL Rhede steht noch schlechter da.Rekic startet auf links, da Schragner noch an seiner Oberschenkelzerrung laboriert. Auch de Cock steht wieder in der Startaufstellung.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, de Cock – Rekic, Maas (46. Wedau), Tennagels (46. Kegel), Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielEin lauer Herbstabend und ein Start nach Mass: Pichler läuft vom Anstoss weg durch und netzt ein. Wir erwarten ein Aufbäumen oder zumindest ein Zusammenzucken der Heimmannschaft, aber nein: Der SC Kapellen-Erft hat nichts entgegen zu setzen. Tennagels und Ailton übernehmen wenig später das Unterhaltungsprogramm. Nach Zuckerpass in den freien Raum startet Ailton wie in den besten Tagen - mit dem Ball am Fuss schneller als beide Innenverteidiger ohne, und im 1 gegen 1 mit dem Torwart eiskalt. Definitiv ein Treffer für sein Beste-Tore-Video auf youtube.Vincze macht es ihm zwar sehr viel unspektakulärer, aber ebenso unverkennbar nach - man darf den Kerl knapp am 16er einfach nicht Zeit und Platz geben, seinen Hammer auszupacken!Das gleiche Bild in der zweiten Hälfte - Ailton wird gleich nach Ankick von Pichler freigespielt und beweist seine derzeitige Topform - Treffer Nummer 13 im 11. Spiel! Kapellen-Erft verfällt in noch grössere Lethargie, und so kommen wir auch mit halber Kraft zu zahlreichen Chancen. Nach einem abgeblockten Vincze-Freistoss ist schliesslich Kegel zur Stelle und haut den Nachschuss in die Maschen. Widerstand war keiner auszumachen - die gefährlichste Aktion der Heimmannschaft war eine abgerissene Aydin-Flanke.Tore:2': 0:1 Pichler37': 0:2 Ailton40': 0:3 Vincze46': 0:4 Ailton66': 0:5 KegelSC Kapellen-Erft - KFC Uerdingen 0:5 (0:3)
4.11.2009Ersatzgoalie Stephan Leicht zieht sich heute eine Achillessehenanriss zu - wir müssen mit 3 Monaten Pause kalkulieren. Seinen Platz auf der Bank nimmt Rene Wittwer ein.8.11.2009
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Niederrheinliga, 12. SpieltagGegner: TuRa 88 Duisburg Bilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburg-Stadion, 951 ZuschauerDie Namen wechseln, aber die Vorgabe bleibt die gleiche - auch gegen den Turn - und Rasenspielverein (wieder ein Eintrag für mein Büchlein mit seltsamen Abkürzungen) sind 3 Punkte Pflicht: Die Abwehr ist ihr spezieller Schwachpunkt - mit 21 Treffern haben sie nur 1 Ding weniger kassiert als die Ligaschiessbude Rhede.Schragner ist wieder fit und darf auf links ran. Rekic sitzt auf der Bank. Das liegt daran dass ich bezüglich Maas noch unschlüssig bin - ich möchte weder zu aktuellen oder gar besseren Bedingungen verlängern, andererseits zeigt er eine bemerkenswerte Passsicherheit. Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, de Cock (46. Peschel) – Schragner, Maas (46. Rekic), Tennagels, Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielEs giesst in Strömen, und wirklichen Bock auf Fussball scheint hier niemand zu haben - ein müder Kick, mit klaren Vorteilen für uns, aber der letzte Nachdruck, um den Ball über die Linie zu bringen, fehlt.Zur Pause tausche ich Maas aus, und rücke Schragner auf seine Stammposition im Defensiven Mittelfeld - Rekic darf auf links ran. De Cock ist angeschlagen und wird durch Peschel ersetzt. Eine Achillessehenreizung liegt vor - der Arzt verordnet 6 Wochen Pause.Nicht nur der hochdotierte Vertrag spricht hier gegen die Verlängerung de Cocks, auch seine enorme Verletzungsanfälligkeit.Wir quälen uns bis in die 63. Minute - da bringt dann Ailton endlich mal eine ordentliche Flanke zur Mitte, und Tennagels macht das wichtige Tor. Der Sieg ist folglich nicht mehr in Gefahr, aber die Chancenverwertung war bedenklich.Wohl auch aufgrund des strömenden Regens sind unsere Zuschauerzahlen erstmals in den dreistelligen Bereich gefallen.Tore:63': 1:0 TennagelsKFC Uerdingen - TuRa 88 Duisburg 1:0 (0:0)
13.11.2009Das Lazarett füllt sich - Kegel fällt mit einer üblen Bänderdehnung gleich einen Monat aus.22.11.2009
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Niederrheinliga, 13. SpieltagGegner: Union SolingenBilanz: -- S | -- U | -- NStadion am Hermann-Löhns-Weg, 754 ZuschauerGegen Solingen erwartet uns eine Premiere - laut Buchmachern wird nach unserer dürftigen Leistung und Solingens seit 6 Spielen andauernden Torsperre mit einen Sieg für Union oder zumindest einem Unentschieden gerechnet.Für uns spricht allenfalls, das Ex-Uerdinger Kohout, einer der Väter des Solinger Erfolgs, verletzt fehlt.Ich gebe Kurzpassspiel und eine Kontertaktik aus - auf Ivanovic muss auch unbedingt aufgepasst werden.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, Peschel – Schragner, Maas (60. Rekic), Tennagels (60. Kegel), Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielAuch wir können es - aus einer gesicherten Verteidigung heraus agieren und dann über unsere beiden schnellen Stürmer zuschlagen. Genau so geschah es - ein Bilderbuchkonter über mehrere Stationen, und Ailton der im Strafraum von Giglio niedergerissen wird. Profi der er ist, verwandelt er den Elfer anstandslos. Nach 617 Minuten darf Nixdorf die Murmel wieder ausm Netz holen.Solingen versucht Dampf zu machen - Ivanovic zeigt zwar dass er ein ganz gefährlicher sein kann, aber ohne Kohout an seiner Seite fehlt der kongeniale Gegenpart. Wir stehen hinten sehr kompakt, und auch ohne De Cock reichen Solingen spielerische Mittel nicht um unsere Abwehr konsequent und anhaltend unter Druck zu setzen - vor allem Talarek agiert heute sehr abgeklärt und umsichtig.In Hälfte 2 versucht nun Solingen, mit Härte zu erzwingen was ihr Offensivspiel nicht hergibt - 14 Fouls, teilweise bösartig, führen zu 4 gelben Karten, und das bei Schiri Andreas Jürgen der keine Zimperliese ist.Allein, es reicht nicht - die Unterbrechungen durch Fouls zerstören jeden Spielfluss und für jede gefährlichen Aktion die Ivanovic setzen kann, haben wir einen Konter Ailton oder Pichlers. Schragner rotiert wieder in Defensive Mittelfeld und bleibt diesmal fehlerlos, während Rekic und Kegel die Aussenbahnen übernehmen.Wir nehmen die 3 Punkte mit Heim.Tore:9': 0:1 Ailton (P)Union Solingen - KFC Uerdingen 0:1 (0:1)
23.11.2009Nachwirkung unserer gestrigen Gala: Der VfL Rhede ersetzt Manuel Jara durch Ronny Walter, der bis Anfang September beim SC Hassel in der Westfalenliga unter Vertrag war.27.11.2009Der Tag beginnt denkbar schlecht - van den Bergh ruft an und erwartet, ich wäre um halb 9 wach genug um zu verstehen was er mir verklickern will. Er braucht gute 5 Minuten um mir verständlich zu machen dass der nächste Gegner, der VfR Fischeln, auch aus Krefeld kommt. 5 weitere Minuten gehen drauf mir zu erklären, dass man das als Derby bezeichnen könnte, und ich noch ein paar Kommentare Richtung Presse zu machen hätte, so für die Stimmung - er hätte mir einige seiner Favoriten als Mail geschickt.Ich löse eine mittlere Vereinskrise aus, als ich ihm sage dass ich mich bei Ansagen lieber auf die Beine meiner Jungs als auf meinen Mund verlasse. Nach 15 Minuten sind wir beide angepisst - ändert aber nichts an der Ausgangslage dass jeder einen Sieg sehen will.Dann kommt auch noch Petry und erzählt mir ganz nonchalant, er würde beim VfR Fischeln Skat klopfen. Normalerweise ist man für sowas schneller wieder daheim als man "zweifelhafte Loyalität" sagen kann, aber nachdem mir Bertram zuflüstert, dass Talarek und Maas beim VfR auch noch Badminton spielen, lasse ich es besser bleiben.29.11.2009
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Niederrheinliga, 14. SpieltagGegner: VfL RhedeBilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburg-Stadion, 953 ZuschauerHeute gehts daheim gegen Rhede - auch wenn sie zuletzt gegen Fischeln ihre ersten 3 Punkte holten, sollte das kein Kraftakt werden. Mazurek fehlt wegen eine Rippenprellung auf der Bank, Petry wird seinen Platz wärmen.Die Länderspielpause wurde für intensives Flankentraining genutzt - das will bei uns noch nicht so recht klappen. Ich hab auch ganz klar gesagt dass ich keine Zitterpartie wie gegen Solingen oder Duisburg sehen will.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, Peschel – Schragner, Maas (46. Rekic), Tennagels, Vincze (46. Petry) – Ailton (c), PichlerDas SpielWenns mal wieder schnell gehn muss, packt Vincze den Hammer aus - das Spiel ist keine 43 Sekunden alt, da lässt er es schon aus 20 Metern klingeln.8 Minuten später ist das Spiel auch schon gelaufen. Ailton Flanke findet Tennagels Kopf, und der lenkt den Ball in Dittrichs Tor.Als Pichler in Minute 15 im Strafraum gelegt wird, versucht es Dittrich nicht mal mehr - er bleibt in der Mitte während Ailtons Elfer genau rechts unten passt.Wir schalten einen Gang runter - das Publikum wird dennoch gut unterhalten, schliesslich kann man bei 3 Toren Vorsprung schon ein paar Spielereien versuchen.Der Schiri pfeift zur Pause - es wundert mich fast, Maas in der Kabine zu sehen, so wie er Irmscher im Mittelfeld zugesetzt hatte, hätte ich damit gerechnet dass er den armen Kerl auch noch auf die Toilette verfolgt.Er und Vincze haben ihr Soll erfüllt und dürfen sich ausruhen - dafür darf Petry erstmal in einem Bewerbspiel ran und Rekic darf die linke Seite wieder aufmischen.Dabei bringt mich der Kerl in Verlegenheit: Da erzähl ich Tom Bertram dass Rekic von der Spielanlage ein klein wenig an Maxwell zu Ajaxzeiten erinnert, und der lacht und fragt mich ob ich Hilfe bei meinem Drogenproblem bräuchte. Als ich ihm erkläre dass Spielanlage und Fähigkeiten nicht ident sind, verpasse ich doch glatt Pichlers Treffer zum 4:0. Nix als Ärger mit dem Personal.Petrys erster Treffer im ersten Ligaspiel seh ich schon - wär auch schade, hübscher Treffer. Ailton sieht einen Stellungsfehler in der Rhedener Abwehr, und spielt auf gut Glück den Lochpass. Petry begreift den Spielzug, und lässt sich den Treffer nicht mehr nehmen - 5:0 heissts am Ende.Eine ordentliche Vorstellung - leider trotzdem keine 1000 Leute im Stadion.Tore:1': 1:0 Vincze9': 2:0 Tennagels15': 3:0 Ailton (P)76': 4:0 Pichler84': 5:0 PetryKFC Uerdingen - VfL Rhede 5:0 (3:0)
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Niederrheinliga, 3. SpieltagGegner: VfR FischelnBilanz: -- S | -- U | -- NGrotenburg-Stadion, 1237 ZuschauerAuch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, hab ich im Krefelder Anzeiger wohl offiziell die Eignung des Fischeln-Coachs angezweifelt - sollte mich nicht wundern wenn van den Bergh da seine Finger im Spiel hatte. Soll mir recht sein - ich hab hier 11 topmotivierte Jungs, die den Fans was für ihr Geld bieten wollen.De Cock ist zwar wieder fit genug auf der Bank Platz zu nehmen, aber Peschel hat gut gespielt. Er darf starten bis de Cock wieder ganz fit ist.Aufstellung:Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, Peschel – Schragner, Maas (46. Rekic), Tennagels (80. Orsi), Vincze – Ailton (c), PichlerDas SpielAilton bringt uns mit einem sehenswerten Treffer in Führung - Peschel gab die Vorlage, hier wächst ein ganz brauchbarer offensivverteidiger heran! Dass es zur Halbzeit nur eins zu Null steht liegt daran dass der Linienrichter Abseits nicht von gleicher Höhe unterscheiden könnte wenn sein Leben davon abhinge. Pichler ärgert sich zurecht. Aber ganz unschuldig sind meine Jungs auch nicht, Kopfball nach Flanke klappt zwar, aber ob eines davon platziert ist, ist Glückssache. Wenn sogar beides platziert ist, steht es am nächsten Tag im Krefelder Anzeiger.Der wird morgen weniger über spielerische Highlights als über die Rauhbeine von Fischeln zu berichten haben: 5 Gelbe Karten kassieren sie bei einem durchaus nicht überkorrekten Pfeifenmann wie Tobias Schulze, 4 davon in der zweiten Hälfte und alle nach Vinczes spielentscheidendem Treffer in der 71. Minute - wenig überraschend ein Gewaltschuss aus etwa 20 Metern.Tore:11': 1:0 Ailton71': 2:0 VinczeKFC Uerdingen - VfR Fischeln 2:0 (1:0)

Date of registration: Jul 19th 2009
Your favourite FM: Football Manager 2011
Last trainer job: Wycombe Wanderers
Supporter of: VFL Bochum
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Das letzte Update ist aufgrund eines kaputten Savegames als gegenstandslos zu betrachten. Wir stehen also wieder vor der Winterpause - bitte um etwas Geduld, ich muss sowohl rekonstruieren was an Transfers geplant war als auch die Motivation aufbringen eine Winterpause und ~10 Spiele nochmals zu zocken.
Sobald ich wieder auf dem derzeitigen Stand bin, wird der letzte und dieser Beitrag dahingehend korrigiert.
Spieltage bleiben gleich, Winmterpause wurde neu ausgespielt.
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Niederrheinliga, 16. Spieltag
Gegner: SC Düsseldorf West
Bilanz: -- S | -- U | -- N
Sportplatz Schorlemer Strasse, 76 Zuschauer
Vom Publikumsaufkommen ist der Keller wohl erreicht - insgesamt dürften wohl mehr leute beruflich hier sein als Zuschauer. Auch die Jungs machen den Eindruck sie würden sich mehr für die geplante Siegelsfeier an der längsten Theke interessieren als für das Spiel vor diesem Nicht-Publikum. Seis drum, die Düsseldorfer haben mit 10 zu 16 Treffern weder eine furchteregende Abwehr noch einen beeindruckenden Sturm. Da sollte uns eigentlich eher der Nikolaus besuchen als der Krampus.
Aufstellung:
Klaudrat - Albayrak, Talarak, Haller, de Cock – Schragner (64. Rekic), Maas, Tennagels, Vincze – Ailton (c) (46. Mazurek), Pichler
Das Spiel
Eine mühsame Partie - wir haderten mal wieder mit der Chancenauswertung. Düsseldorf zeigte sich zwar nicht von seiner gefährlichen Seite, aber sie spielten einen sehr körperbetonten, um nicht zu sagen rustikalen Fussball. Nach Schragners erlösender Führung steigerte es sich sogar noch. Schon zur Halbzeit liess ich vorsichtshalber Ailton draussen, der sichtlich angeschlagen war - später musste auch Schragner w.o. geben. Rekic und Mazurek, die hier die Ersatzmänner gaben, liessen sich nicht davon abhalten, mit Pichler das Spiel immer wieder nach vorne zu treiben - in der 80. Minute konnte Mazurek nach wildem Gestocher vor dem Tor das 2:0 machen und somit unseren ungefährdeten, aber hart erkauften Sieg fixieren.
Tore:
21': 0:1 Schragner
80': 0:2 Mazurek
SC Düsseldorf West - KFC Uerdingen 0:2 (0:1)
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Niederrheinliga, 17. Spieltag
Gegner: SV Hönnepel-Niedermörmter
Bilanz: -- S | -- U | -- N
Sportanlage Rheinstraße, 97 Zuschauer
Der SV Hö-Nie sollte doch schlagbar sein - die Jungs wirken ordentlich motiviert, ich denke mein Co-Trainer Bertram wird das Kind schon schaukeln, während ich mal für 2 Wochen dem Fussball entsage - am 27.12 steht wieder Schaulaufen gegen Gladbach an.
Ich lass also mal den Tom machen: Ganz fit ist Schragner noch nicht, deswegen spielt Albayrak auf links. Peschel übernimmt die linke Verteidgung während Velardi statt Ailton stürmt.
Pichler, stolz wie Oscar, übernimmt die Kapitänsschleife von seinem Sturmkollegen.
Aufstellung:
Klaudrat - Peschel (55. Rekic), Talarak, Haller, de Cock – Albayrak, Maas, Tennagels (74. Kegel), Vincze – Velardi, Pichler (c)
Das Spiel
Ganz scheinen sich die Jungs mit Toms Umstellungen noch nicht angefreundet zu haben. Vorallem in der Abwehr passen die Zuteilungen nicht - anders ist es nicht zu erklären warum sich niemand für Neumann verantwortlich fühlte, und wir danach auf Blindheit hoffen mussten, als Peschel im Strafraum zulangte. Velardi konnte ausgleichen, und Albayrak sorgte dafür dass wir mit einer Führung in die Pause gingen.
Nach der Halbzeit fingen sich die Jungs und begannen konzentriert nach vorne zu arbeiten - nur Tor wollte bis zu einem neuerlichen Geistesblitz Velardis nicht fallen.
Mein Fazit: Tom ist nicht unfähig, aber die Mannschaft muss er erst wirklich kennenlernen.
Wir gehen alle noch auf ein, zwei sieben Bier, um die erfolgreiche Hinrunde zu feiern - auf dass die Saison so weitergeht! Als ich am nächsten Tag mit ordentlichem Kater in der Bahn Richtung Österreich steige freue ich mich allerdings auch sehr auf zwei fussballfreie Wochen.
Tore:
19': 1:0 Neumann
23': 1:1 Velardi
36': 1:2 Albayrak
73': 1:3 Velardi
SV Hönnepel-Niedermörmter - KFC Uerdingen 1:3 (1:2)
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KFC Uerdingen - wohin mags gehen?
Wenn in zwei Tagen die Rückrunde der Niederrheinliga startet, wird es für fussballnärrische Krefelder nur eine Frage geben: Wird es Trainerneuling de Jahn gelingen die Siegesserie auch gegen Remscheid fortzusetzen?
Die harten Fakten sprechen sowohl für als auch gegen de Jahn - ein unbestrittener erster Tabellenplatz, Königstransfers wie die Verpflichtungen von Pichler, Vincze oder Pevec sprechen für ihn. Kein Geheimnis ist aber auch dass er ein Gehaltsbudget zu verwalten hat, das jeden anderen Klub in der Liga in unter 2 Saisonen in den Konkurs schicken würde. Die kolportieren Gagen für Ailton, de Cock und Pinske reichen angeblich alleine aus um die Gehaltsbudgets von 4 bis 5 "normale" Niederrheinligisten durchzufüttern, während gutbezahlte Profis wie Maas und Wedau nicht mal mehr die Bank hüten - hier wird es Einschnitte brauchen, obgleich Ailton und de Cock zweifellos auch Schlüsselspieler im System "de Jahn" sind.
Aber werfen wir mal einen Blick auf die Jungs die Uerdingen in der Rückrunde vertreten.
Tor
Definitiv einer, wenn nicht der Schwachpunkt im Team. Es würde zu weit gehen und unfair gegenüber dem jungen Mann sein, aber Gianluigi Buffon wird aus David Klaudrat nicht mehr. Er zeigt mitunter solide Leistungen aber ein Rückhhalt sieht anders aus. Der Kader sieht keine Alternative zu ihm vor, ausser ihm können lediglich ein paar 15-jährige die Torwarthandschuhe überstreifen. Handlungsbedarf, Herr de Jahn!
Abwehr
In der zentralen Abwehr schalteten bislang Simon Talarek und das Schweizer Taschenmesser des KFC, Stephan Heller. Bastian Pinske, die letzte Amtshandlung von de Jahns Vorgänger, soll hier den neuen starken Mann mimen und Heller auf die Bank drängen. Die Abwehr zeigt allerdings auch mit ihm noch Schwächen in der Abstimmung.
Die Aussenbahnen sind mit Erhan Albayrak und vorallem Olivier de Cock mit Ausnahmekönnern (zumindest für Niederrheinliga-Verhältnisse) besetzt - die "Umfunktionierung" von Albayrak, eigentlich gelernter Mittelfeldmann auf links, tat durchaus seine Wirkung . Der 16-jährige Uwe Peschel bekam einige Einsatzzeiten, ist aber (noch?) weit davon entfernt, als echte Alternative durchzugehen.
Mittelfeld
Das erste Schmuckkästchen der Mannschaft - de Jahn hat hier wirklich die Qual der Wahl.
Sehen wir uns zuerst das Zentrum an: So klar auch ist, dass Otto Vincze besten Tage gezählt sind, so souverän agiert der Ungar noch als Mittelfeldregisseur und ständige Gefahr am Freistosspunkt. Seine harten und platzierten Fernschüsse können jeden Torwart der Niederrheinliga in Bedrängnis bringen.
Der 24-Jährige Robert Pevec verkörpert einen anderen Ansatz - seine Auffassung des Spiels ist moderner, und wenn er auch von der klassischen 10, die Vincze verkörpert, entfernt ist, so ist seine variables Spiel nach vorne und hinten enorm wertvoll für die Mannschaft - auch seine Freistösse sind nicht von schlechten Eltern.
Im zentralen defensiven Mittelfeld für kein Weg an Christian Schragner vorbei. Zuerst auf links eingesetzt, fand er nach der Genesung Tennagels und nach der Rotation mit Rekic seine Berufung als Kilometerfresser hinter der Kreativabteilung. Notlösung auch hier: Stephan Heller
Auf den Aussenbahnen ist Alen Rekic zuhause - der Bosnier ist einer der Lieblinge de Jahns und hat schon links wie rechts gespielt. Schnell, robust, und schnell sind die drei Adjektive die ihn beschreiben. Ob er allerdings Oberliganiveau hat, bleibt abzuwarten.
Wenn er nicht verletzt ist (was leider diese Saison noch selten der Fall war) läuft Thomas Tennagels im rechten Mittelfeld auf. Warum er bei de Jahn den Vorzug gegenüber Sven Kegel erhält ist überraschend, aber aufgrund der gezeigten Leistungen nicht unberechtig. Trotzdem, ich bin mir sicher Kegel kann mehr, und sollte es, sofern er Gelegenheit hat, auch zeigen dürfen.
Auf Seiten der Bankdrücker haben wir auf den Seiten noch Kamil Yilmaz und vorne Bastian Petry - engagierte Jugendspieler, aber alles andere als Wunderkinder. Ich glaube nicht das wir sie diesseits einer 3-Tor Führung auf dem Feld sehen werden.
Angriff
Das Uerdinger Schmuckkästchen. Weltenbummler, Enfant terrible und Kapitän Ailton geigt hier - die Zeiten als Doublegewinner und erster ausländischer Fussballer des Jahres in der Bundesliga mögen vorbei sein, aber in der Niederrheinliga gibt es schlicht keine Verteidigung, die ihm gewachsen wäre. Sein Spielwitz, seine Technik, seine Antritte aber auch sein Killerinstinkt vor dem Tor prägen das Uerdinger Angriffsspiel: 16 Einsätze (einmal fehlte er verletzungsbedingt) 16 Tore - braucht es da weitere Worte?
An seiner Seite ein weiterer Vater des Uerdinger Erfolgs, der erste (von drei) Österreichern den de Jahn aus seiner Heimat holte: Sascha Pichler war mit der österreichischen U17 Dritter bei der Junioren-WM, und weiss auch mit 24 noch wo der Kasten steht - seine Schnelligkeit und sein Torinstinkt machen ihn wenn nicht zum Ersatz, dann doch zur kongenialen Ergänzung des brasilianischen Altmeisters. Wie ich schon nach den ersten Spielen sagte: Jahrhundertsturm!
Kamil Mazurek werden wir allenfalls für Kurzbesuche sehen, es sei denn, Gott behüte, Pichler oder Ailton verletzen sich.
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Niederrheinliga, 18. Spieltag
Gegner: FC Remscheid
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
Grotenburg-Stadion, 956 Zuschauer
Wir beginnen die Rückrunde gegen Remscheid: Das Hinspiel endete mit 5:1, die Marschrrichtung ist damit mehr als deutlich vorgegeben. Klaudrats Rückenprellung wird weggespritzt, Leicht und Wittwer sind nichtmal ansatzweise vollwertiger Ersatz.
Aufstellung:
Klaudrat - Pinske, Talarek (46. Albayrak), Heller, de Cock – Schragner; Rekic, Tennagels (62. Kegel); Vincze (46. Pevec) – Ailton (c), Pichler
Das Spiel
Remscheid spielt hinten mit einer sehr wirksamen Mischung aus Cleverness und unfairer Härte - viel zu oft enden unsere Kombination unsanft am Boden. Ailton kann sich auch nur einmal befreien, aber für ihn braucht es auch nicht mehr: 1:0! Nach der Pause hat remscheid nichts mehr zuzusetzen, aber auch bei uns scheint die Luft draussen. Wir geraten nie in Gefahr, aber grade Pichler will das überfällige Tor einfach nicht gelingen.
Ailton fange ich an der Tür ab und drücke ihm vielsagend einen Vertragsentwurf in die Hand - es wird der letzte sein. Gut 18.000 pro Monat, dazu leicht erhöhte Torprämien, ein Jahr Laufzeit.
Straelen bleibt dran, auch sie konnten ein 1:0 gegen Düsseldorf West einfahren.
Tore:
25': 1:0 Ailton
KFC Uerdingen - FC Remscheid 1:0 (1:0)
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Niederrheinliga, 19. Spieltag
Gegner: TuRu 1880 Düsseldorf
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
TuRu-Stadion, 196 Zuschauer
Obgleich Düsseldorf mit Verletzungssorgen zu kämpfen hat, und das 5:2 im Hinspiel hohe Erwartungen geweckt hat ist heute eine konzentrierte Leistung von Nöten, um erfolgreich zu sein.
Aufstellung:
Klaudrat - Pinske, Talarek , Heller (46. Albayrak), de Cock – Schragner (69. Vincze); Rekic, Tennagels; Pevec – Ailton (c), Pichler
Das Spiel
Eine grässliche Partie. Wenn wir mehr als 3 Chancen hatten, muss ich da wohl grade weggeschaut haben - das bezweifle ich ehrlich gesagt, den mein Spielaufbau verlief heute gemessener als ein Totenzug. Das Düsseldorf da nichts entgegensetzen konnte war das einzige Glück. Hätte Vincze nicht mal wieder den Hammer ausgepackt, wir hätten das Match verloren - ich war nahe dran, jedem der knapp 200 Zuschauer sein Geld wieder zu geben, den was sonst unter Eintritt verrechnet wird, war Diebstahl von Zeit und Geld. Ab und zu schämt man sich auch in meiner Position.
Unnötig zu erwähnen dass die Straelener Maschine wieder einen Sieg einfährt und unser Vorsprung auf 6 Punkte zusammenschmilzt
Tore:
79': 1:0 Willems
84': 1:1 Vincze
TuRu 1880 Düsseldorf - KFC Uerdingen 1:1 (0:0)
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Niederrheinliga, 20. Spieltag
Gegner: Ratinger SV
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
Grotenburg-Stadion, 974 Zuschauer
Daheim gegen Ratingen erhoffe ich mir eine deutlich bessere Leistung als zuletzt - mit einer Prolongierung dieser Leistungen und der Straelener Siegesserie könnte es irgendwann mal nicht mehr reichen - ein Nichtaufstieg wäre sowohl für den Klub als auch für mich eine Katastrophe: Ich will nicht nach Altach zurück!
Aufstellung:
Klaudrat - Albayrak (46. Pevec), Talarek, Pinske, de Cock (46. Heller)– Schragner; Rekic, Kegel (68. Tennagels); Vincze – Ailton (c), Pichler
Das Spiel
Daheim müssen sie fallen, die Devise wurde ausgegeben - bemüht aber erfolglos rennen wir gegen eine 8 Mann-Mauer an, die es sich da knapp vor dem Strafraum gemütlich gemacht hat. Nichtmal Vinczes Artillerie kratzt am vielbeinigen Ratinger Abwehr. Aufreizend wie hier nichtmal der Anschein gewahrt werden soll, ernstlich nach vorne zu agieren: Farkas, Schakau und Gümüstas schienen nur aus reiner Gewohnheit am Feld zu stehen.
45 Minuten zeigten wir den Willen, aber nicht die Befähigung, das Bollwerk einzureissen - es sollte nicht geschehen.
Ich schmiss früh die Nerven weg: Schon zur Halbzeit mussten Albayrak und de Cock raus - ich löste die 4er Abwehrkette auf, stellte Heller ins Zentrum und Pevec an Vinczes Seite. Ausnahmsweise schienen meine Mittelfeldregisseure heute beide in Spiellaune zu sein. Wir warfen uns dem Ratinger Beton immer und immer entgegen, bis es dann der Mann war mit dem niemand mehr gerechnet hatte. Sascha Pichler! 5 Spiele oder 464 Minuten war er torlos geblieben - heute schlug er zu, und wie wichtig war es! Plötzlich musste Ratingen agieren - 1 Punkt war ihr Ziel, 0 Punkte dann doch schon einer zu wenig! Dann kam Ailton und bedankte sich für den neuen Vertrag. 2 Mal. Dieses 3:0 spiegelt in keiner Weise die Mühe wieder, die dieser Sieg uns kostete. Natürlich wichtig. Auch Straelen liess keinen Punkt bei Kapellen-Erft liegen.
Tore:
59': 1:0 Pichler
67': 2:0 Ailton
72': 3:0 Ailton
KFC Uerdingen - Ratinger SV 3:0 (0:0)

Date of registration: Feb 17th 2010
Occupation: Großhandelskaufmann
Your favourite FM: FM2011 (EA)
Last trainer job: VfL Bückeburg
Supporter of: FC Bayern München

Sobald ich meine Grippe durchhab find ich vielleicht auch Zeit, das zu ändern.
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Niederrheinliga, 21. Spieltag
Gegner: SV Viktoria Goch
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
Hubert Houben Stadion, 168 Zuschauer
Gegen Goch muss auch ein Sieg her, wenn der Zug Richtung Aufstieg auf Spur bleiben sollte - Straelen punktet wie ein Uhrwerk, und Schlereth trifft derzeit nach Belieben: Keine Zeit für Schwäche Erschwerend für unswurde Klaudrats Schulterprellung nun akut. Für ihn muss der 16-jährige Leicht ins Tor. Ich hasardiere: 3-5-2 von Beginn an!
Aufstellung:
Leicht - Pinske, Talarek, Heller, – Schragner; Rekic (62. Albayrak), Tennagels (62. Kegel); Vincze, Pevec – Ailton (c), Pichler
Das Spiel
Eine dürftige Partie - Unvermögen hier wie dort. Während es Goch misslang unserer drückenden Überlegenheit im Mittelfeld etwas entgegen zu setzen haderten wir wiederrum mit unserer Chancenauswertung. Ailton musste mal wieder den Unterschied machen. Die neu formierte Dreier-Abwehr stand. Wortwörtlich, den zu tun war nicht viel. Die 2-3 Mal pro Halbzeit, die sich Goch in Ballbesitz und unserer Hälfte befand, reichte nicht aus, um Pinske, Talarek und Heller in ernsthafte Verlegenheit zu bringen.
Wir fahren mit wenig mehr als 3 Punkten heim.
Tore:
14': 0:1 Ailton
SV Viktoria Goch - KFC Uerdingen 0:1 (0:1)
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Niederrheinliga, 22. Spieltag
Gegner: 1. FC Wülfrath
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
Grotenburg-Stadion, 955 Zuschauer
Gegen Wülfrath läuft die selbe Mannschaft wie gegen Goch auf - das System muss sich erst einspielen. lediglich Wittwer ersetzt leicht im Tor. Hat nichts mit Leichts leistung zu tun, ich will lediglich die unverhofften Einsatzminuten gerecht unter meinen Ersatztorleuten aufteilen. Ich hoffe natürlich das Rene einen ähnlich ruhigen Abend hat wie Stefan letztens.
Aufstellung:
Wittwer - Pinske, Talarek, Heller, – Schragner; Rekic (62. Albayrak), Tennagels (62. Kegel); Vincze, Pevec – Ailton (c), Pichler
Das Spiel
Der KFC wie wir ihn kennen und lieben: In nichtmal 30 Minuten wird die Pflicht erfüllt Wülrath durch die Mangel gedreht. Wir legen gleich mit einer doppelten Premiere los: Talarek trägt sich erstmals in die Torschützenliste ein, und das, Zeichen und Wunder, direkt nach einem Eckball. Ich und Tom Bertram tauschten stirnrunzelnd einen Blick - eigentlich hat Talarek da vorne nichts zu suchen, 185 Zentimeter Grösse hin oder her. Dass er sich gegen die nicht vorhandene Offensive Wülfraths langweilt können wir dann aber doch nachvollziehen. Tom sitzt noch nicht im Auto um den Kasten Bier für Talarek und Otto Vincze zu holen, da kracht es schon wieder. Pevec war bislang eher das Arbeitsbienchen als das kreative Mastermind, aber wie er da durch die Mitte zieht als ob da niemand wäre und den Torwart tunnelt, das war schon ganz grosse Klasse. Bitte mehr davon, Robert!
Wülfrath bäumt sich nochmals auf, aber ein ganz trockner Ailtonabstauber lässt keine Fragen mehr offen. die restlichen 60 Minuten werden im Schonprogramm absolviert.
Tore:
10': 1:0 Talarek
12': 2:0 Pevec
27': 3:0 Ailton
KFC Uerdingen - 1. FC Wülfrath 3:0 (3:0)
Quoted
Niederrheinliga, 23. Spieltag
Gegner: Jahn Hiesfeld
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
Grotenburg-Stadion, 954 Zuschauer
Pinske und Talarek hatten im Training einen folgenschweren Zusammenstoss - zumindest für dieses Spiel muss ich die beiden mit Gehirnerschütterung vorgeben. Unger und de Cock laufen für sie auf. Eine Rumpfabwehr - gottseidank geht es nur gegen Jahn Hiesfeld: Nach menschlichem Ermessen dürfte da auch mit der U19-Abwehr nichts passieren.
Aufstellung:
Wittwer - Unger, Heller, de Cock – Schragner; Rekic, Tennagels (46. Kegel); Vincze (46. Albayrak), Pevec – Ailton (c), Pichler
Das Spiel
Eine mühsame Partie - wäre Pichler nicht mit einem Geniestreich zur Stelle gewesen, wir wären zur Halbzeit im eigenen Stadion die Blamierten gewesen. Die Leistung des restlichen Teams war indiskutabel, vorallem Vincze bettelte darum, in der Kabine zu bleiben. Ich erfüllte ihm den Wunsch, brachte Albayrak und für den wiederum entäuschenden Tennagels kommt Kegel. Die Taktik wird wieder auf das klassische 4-2-2 umgestellt.
Eine alte Weisheit, nicht nur im Fussball, besagt, dass es erst schlimmer kommt ehe es besser wird: Eine treffende Aussage. Gar nicht treffend war Ailtons Elfer: Nach einem bösen Foul flattern bei unsrem Goalgetter die sonst so stabilen Nerven und er setzt den Elfer Millimeter am Kreuzeck vorbei - in Schönheit gestorben.
Pichler bügelt den Fehler keine 5 Minuten später aus - es ist eine Freude ihm heute zuzusehen, er spielt mit der Hiesfelder Abwehr Katz- und Maus. Ein Lupfer lässt den Gästegoalie irrsinnig alt aussehen, und erlöst mich und die Fans. Seine Spielfreude reisst schliesslich auch Ailton mit, der seinen Fauxpas vom Elferpunkt aus dem Spiel heraus ausbessern kann. Mit der zweiten Hälfte ein Sieg, der auch in der Deutlichkeit durchaus verdient ist.
Tore:
21': 1:0 Pichler
53': 2:0 Pichler
60': 3:0 Ailton
KFC Uerdingen - Jahn Hiesfeld 3:0 (1:0)
Quoted
Niederrheinliga, 24. Spieltag
Gegner: 1. FC Viersen
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
Stadion Hoher Busch, 211 Zuschauer
Klaudrat und Pinske kehren nach Rücksprache mit unserem Physio Enrico Blohm wieder in die erste Mannschaft zurück. Gute Nachrichten, grade die Überleitung Verteidigung Mittelfeld lief die letzten Spiele nicht immer ideal.
Aufstellung:
Klaudrat - Pinske, Heller (46. Unger), de Cock – Schragner; Rekic, Tennagels (68. Maas); Vincze, Pevec – Ailton (c), Pichler (68. Bell)
Das Spiel
Keine Gala sondern harte Arbeit gegen Viersen: Die Gastgeber setzen ganz auf Pressing und rustikale Zweikämpfe, eine Taktik mit der wir lange nicht zurecht kommen. Wie üblich diktieren wir das Spiel über Ballbesitz, aber die vielen Unterbrechungen durch die hässlichen kleine Fouls verhindern dass wir Viersen an die Wand drücken und abschiessen.
Vincze, letzte Woche noch berechtigterweise Buh-Mann, avanciert in dieser Phase zum Matchwinner. Aus seiner Königsdistanz, etwa 25 Meter, nimmt er Mass und zimmert den Ball unter die Latte - undank- und unhaltbarer Ball für Viersen-Schlussmann Böhme, der eigentlich eine gute Partie abliefert. Vincze ist es dann auch dessen Pass traumhaft in Pichlers Lauf passt - nach 40 Minuten war auch auswärts alles klar.
In der zweiten Hälfte reisst sich niemand mehr ein Bein aus. Ausser Tennagels, aber auch der sollte gegen Wuppertal nächste Woche wieder fit sein.
Tore:
34': 0:1 Pichler
40': 0:2 Vincze
1. FC Viersen - KFC Uerdingen 0:2 (0:2)
Quoted
Niederrheinliga, 25. Spieltag
Gegner: Wuppertaler SV II
Bilanz: 1 S | 0 U | 0 N
Stadion Nevigeser Strasse, 619 Zuschauer
Wuppertal dient uns als Generalprobe für die hartnäckigen Straelener, deren Serie einfach nicht abreissen will. Nach wie vor trennen uns 6 Punkte. Nach Talareks Rückkehr vor der wohl zweitbesten verfügbaren Kulisse der Niederrheinliga (die beste gibt es natürlich bei uns) treten wir mit der bestmöglichen Aufstellung an, ohne vom 3-5-2 (wahrscheinlich unser Standardsystem für nächste Saison) abzurücken.
Aufstellung:
Klaudrat - Pinske, Heller, Talarek – Schragner; Rekic (64. Albayrak), Tennagels; Vincze, Pevec – Ailton (c), Pichler
Das Spiel
Die Generalprobe scheint unter einem guten Stern zu stehen - wir brauchen gerade mal 9 Minuten um in Führung zu gehen: Nach Tennagels-Zuspiel und einer meisterlichen Körpertäuschung umkurvt Pichler die gesamte Wuppertaler Innenverteidgung und lässt Maly im Wuppertaler Tor keine Chance.
Keine 20 Minuten später schaut der WSV-Schlussmann durch die Finger - da ist im nämlich ein ausnahmsweise haltbarer Vincze-Weitschuss durchgerutscht.
Der Schock über das zwar vorhersehbare, aber dennoch verhinderbare Resultat sitzt tief. Es braucht bis in die zweite Halbzeit bei Wuppertal um sich zu erholen. Dann zeigt Wuppertal Moral, drückt und versucht das Spiel an sich zu reissen. Über Celikovic, der eine ausgezeichnete Partie spielt, gehts immer wieder nach vorne - nach einer laschen Zweikampfleistung im Mittelfeld und einem katastrophalen Zuordnungsfehler in der Abwehr kann Bernhard den Anschluss erzielen.
Das war der Warnschuss den es brauchte - wir erhöhen sowohl unseren Druck als auch die Spielanteile. Pinske ist es dann, der nach einem Eckball Vinczes Rücklage an die Strafraumgrenze mit einem harten, platzierten Schuss im Kasten unterbringt. Damit war das Spiel entschieden - Wuppertal wehrte sich noch ohne echten Nachdruck, und mit Steve Müllers Platzverweis war die Sache dann entgültig gegessen.
Richtig grosser Jubel dann nach meinem Telefonat mit meinem Chefscout Max Franz: Die Straelener Serie ist Geschichte! Daheim gab es gegen Tabellenschlusslicht Rhede eine durchaus verdiente Niederlage 0:1 Niederlage - Rhede-Kapitän Florian John spielte den Vollstrecker.
Tore:
9': 0:1 Pichler
28': 0:2 Vincze
50': 1:2 Bernhardt
65': 1:3 Pinske
Wuppertaler SV II - KFC Uerdingen 1:3 (0:2)

